Nachfolgend finden Sie Berichte und Infos zu unserer 1. Mannschaft in der Bezirksliga.

Die detaillierten Ergebnisse und Spielpläne finden Sie hier auf der Homepage des Schachbezirk 4.

Bezirksliga

SF Buxtehude I  -  SC 81 Schneverdingen I   6:2


Brett 1:
Thomas Müller verlor schon sehr früh den roten Faden in seiner Partie. Sein Gegner  
machte es ihm aber auch nicht leicht und konzentrierte einen Angriff auf
den Königsflügel mit allen Schwerfiguren. Müller konnte dem Druck nicht
standhalten und seine Königsstellung brach auseinander. Er verlor dann einige
Bauern. Schlussendlich gab Müller auf.

Bezirksliga

SC 81 Schneverdingen – SC Turm Lüneburg II 6,5:1,5

Die Gäste aus Lüneburg traten nur mit vier Spielern an, sodass die Schneverdinger von Beginn an 4:0 führten und den Mannschaftskampf somit nicht mehr verlieren konnten.

An Brett eins wählte Thomas Müller eine ruhige Eröffnung und erhielt einen gewissen Raumvorteil. Als schließlich die b-Linie geöffnet wurden, konnte keine Seite daraus Kapital schlagen, so dass sich die Kontrahenten auf Remis einigten.

Lüneburgs Mike Herzog spielte an Brett zwei gegen Schneverdingens Frithjof Ernst eine sehr passive Eröffnung, sodass Letzterer Raumvorteil und vielversprechende Entwicklungsmöglichkeiten erlangte. Nachdem Herzog einen Springer aus dem Zentrum abzog, konnte der Schneverdinger seine Figuren besser positionieren. Im weiteren Spielverlauf gewann er einen Bauern und drohte Matt. Der Lüneburger gab schließlich auf, nachdem er seine Chancen schwinden sah.

Hans-Peter Maushake kämpfte sich ins Spiel zurück, nachdem er früh zwei Bauern verloren hatte. Allerdings übersah er in einem Abtausch die gegnerische Dame und verlor seinen Turm. Er spielte zwar noch weiter, konnte aber diesen materiellen Nachteil nicht wett machen und musste aufgeben.

Cedrik Bogdanski und sein Gegner kämpften wurde erbittert um die Vorherrschaft auf dem Damenflügel. Der Lüneburger erspielte sich schließlich einen Mehrbauern und versuchte

diesen in eine Dame umzuwandeln. Der Schneverdinger kämpfte beherzt weiter, obwohl seine Figuren überhaupt nicht zusammenspielten. Irgendwie schaffte es Bogdanski, die Stellung zu halten und startete einen Angriff auf dem Königsflügel. Infolge dessen wurden aus dem Mehrbauern des Lüneburgers ein starker Freibauer, der zweiten Reihe stand. Doch der Schneverdinger spielte überlegt weiter und provozierte seinen Gegner immer wieder zu kleinen Fehlern. Der Angriff Bogdanskis schlug jedoch, sodass der Kontrahent schließlich aufgeben musste. Diese Partie, die mehr als fünf Stunden dauerte, war spannend und nervenaufreibend.

 

Fotos: Manfred Ziemann

 

Cedrik Bogdanski

Bezirksliga

 

FC Lachendorf - SC 81 Schneverdingen 5,5:2,5

Ohne die etatmäßigen Stammspieler Andreas Winkelmann und Heiner Wichern unterlag der SC 81 Schneverdingen in der 3. Runde der Schach-Bezirksoberliga beim FC Lachendorf mit 2,5:5,5. Die Männer aus der Heideblütenstadt rutschten somit auf den vierten Tabellenplatz ab.

Am Spitzenbrett kam Thomas Müller ordentlich aus der Eröffnung und besaß auch gewisses Spiel. Im weiteren Verlauf manövrierte er sich in eine schwierige Stellung und stellte dabei seine Dame in eine Sackgasse. Als es keinen Weg mehr gab, die stärkste Figur zu retten, gab der Schneverdinger auf. Angel Romero an Brett zwei hatte zunächst ausgeglichenes Spiel, verlor aber auf dem Königsflügel aber einen Bauern. Romero zauberte aber eine schöne Kombination auf dem Damenflügel und drückte dort auf die gegnerische Stellung. Zum Matt setzen reichte es zwar nicht, aber immerhin zu einem halben Zähler.

An Brett drei entstand zwischen Schneverdingens Frithjof Ernst und seinem Gegner nach einem nicht gelungenen Königsangriff eine verfahrene Stellung – Remis! Hans-Peter Maushake verlor sehr früh einen Turm und konnte diesen Materialnachteil bis zum Ende nicht mehr kompensieren.

Laurenz Schröder an Position fünf büßte in der Eröffnung einen Bauern ein. Er kämpfte aber unbeeindruckt weiter, sodass er das Doppelturmendpiel trotz des Minusbauern remis halten konnte.

Daniel Krüger an Brett sechs verlor in der Eröffnung und im Mittelspiel zwei Bauern. Zwar bot er seinem Gegenüber lange Zeit Paroli, konnte es am Ende aber doch nicht verhindern, dass der Lachendorfer einen seiner Bauern zur Dame führte.

Rolf Liebscher hatte lange Zeit eine ausgeglichene Stellung auf dem Brett. Aus mannschaftstaktischen Gründen lehnte er ein Remisangebot seines Gegners ab und übersah einen Qualitätsverlust. Im Endspiel musste er die Waffen strecken.

Veniamin Zhelezarovan Brett acht holte bei seinem dritten Einsatz seinen dritten Punkt. Nach sorgfältiger Eröffnungsbehandlung gewann er im Mittelspiel eine Qualität. Der Schneverdinger setzte seinen Gegner weiter unter Druck. Als ein weiterer Figurenverlust drohte, gab der Lachendorfer auf.

Zweiter Sieg im zweiten Spiel: In der Schach-Bezirksliga klettert der SC 81 Schneverdingen nach dem 5:3-Erfolg gegen die FG Wohlde auf den zweiten Tabellenplatz. Weil die Gäste nur mit sieben Mann antraten, ging der Freipunkt am Spitzenbrett an den Schneverdinger Thomas Müller.

Frithjof Ernst (Brett zwei) ging verheißungsvoll in die Partie. Zuerst opferte er einen Bauern für die bessere Bauernstruktur, konnte sogar noch einen „unangreifbaren“ Springer im Zentrum platzieren, tauschte dann aber fehlerhaft ab. Letztlich gelang es ihm nicht, das Turmendspiel ausgeglichen zu halten. Er musste deshalb aufgeben. Hans-Peter Maushake an Brett drei hatte eine ausgeglichene Stellung, die weder er noch sein Gegner verstärken konnten. Cedrik Bogdanski an Position fünf spielte von Beginn an offensiv und gewann im Mittelspiel die Qualität. Allerdings konnte er den materiellen Vorteil nicht ins Ziel retten, sodass er sich mit seinem Gegner auf Remis einigte. Carl Laurenz Schröder (Brett fünf) spielte eine aggressive Eröffnung und übte Druck auf die gegnerische Königsstellung aus. Schröder fand allerdings nicht die Lücke, sodass die Partie unentschieden endete. Heiko Böhling spielte nach längerer Pause wieder einen Mannschaftskampf. Er agierte solide und leistete sich keine groben Schnitzer – die Partie endete schließlich remis.

Den Mannschaftssieg eingetütet haben schließlich Rolf Liebscher, der einen fehlerhaften Angriff seines Gegners abwehrte, und Veniamin Zhelezarow, der nach zwischenzeitlichem Materialrückstand das Endspiel mustergültig in einen Punkt verwandelte. Für den Jugendlichen war es der zweite Sieg im zweiten Spiel.