SC 81 Schneverdingen – SV Wesel 6,5:1,5

In der Schach-Bezirksoberliga bezwang der Tabellendritte, der SC 81 Schneverdingen, das Schlusslicht SV Wesel mit 6,5:1,5. Der Sieg der Männer aus der Heideblütenstadt, die nach diesem Erfolg weiterhin vorn mitmischen, war nie in Gefahr. Die Gäste behalten die Rote Laterne, verharren bei null Mannschaftspunkten.

Den ersten Punkt des Tages erkämpfte Schneverdingens Hans-Peter Maushake, der seinen Kontrahenten am sechsten Brett nach einem sehenswerten Figurenopfer in Grund und Boden spielte. Bereits nach eineinhalb Stunden durfte er den vollen Punkt ins Formular eintragen.

Kurz darauf erzielte Mannschaftsleiter Thomas Müller das 2:0. Mit feinen Manövern gelang es dem SC-81-Spieler seinen Gegner auf dem Königsflügel vor kaum zu überwindende Aufgaben zu stellen. Der Weseler Max Rütze warf nach rund zwei Stunden das Handtuch.

Das 3:0 besorgte Wolfgang Bültemann am achten Brett, der kein Erbarmen mit seinem Kontrahenten hatte und dem Weseler seinen Fehlerhaften Aufbau nachwies. Nach drei Zählern am Stück einigte sich Andreas Winkelmann am ersten Brett in etwa ausgeglichener Stellung mit seinem Gegenüber auf Remis.

Steffen Kottke an zweiter Position hatte sich eine klare Gewinnstellung erarbeitet. Im Turmendspiel – mit zwei Mehrbauern – gab er einen Bauern zurück, um die Türme tauschen zu können. Das entstandene Bauernendspiel mit Mehrbauern behandelte der Schneverdinger allerdings so schlecht, dass sein Gegner noch zu einem glücklichen Remis kam.

Den Mannschaftssieg perfekt machte Heiner Wichern, der einen unwiderstehlichen Angriff auf dem Königsflügel startete. Der Weseler Gegner war so verwirrt, dass er nicht immer die stärksten Züge fand – und sich sogar matt setzten ließ.

Etwas glücklich fiel der Sieg von Frithjof Ernst aus. Das jüngste Mannschaftsmitglied stand zunächst problematisch, dann besser – und schließlich stellte sein Gegner einen Turm einzügig ein. Ernst ließ sich nicht zweimal bitten und der Weseler gab auf. Das Endergebnis klar machte Heiko Böhling, der am fünften Brett in einer Stellung mit beiderseitigen Chancen seinem Gegenüber Unentschieden anbot, das dieser auch annahm.

Einzelergebnisse:
Winkelmann – Schatz 0,5:0,5
Kottke – Fürderer 0,5:0,5
Wichern – Bellmann 1,0:0,0
Müller – Rütze 1,0:0,0
Böhling – Röhrs 0,5:0,5
Maushake – Hinz 1,0:0,0
Ernst – Völker 1,0:0,0
Bültemann – Zorn 1,0:0,0